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11. gfo-Jahreskongress – Der Mensch im Mittelpunkt

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Wir haben uns gefreut, dass wir auch dieses Jahr wieder auf dem gfo-Jahreskongress für Organisation und Management in Düsseldorf mit dabei waren – dem bereits elften Kongress in Folge! Wie jedes Jahr bot der Kongress auch diesmal eine optimale Plattform für Fach- und Führungskräfte, um die neusten Trends und Themen zu diskutieren.

Es waren zwei Tage gefüllt mit vielen spannenden Keynotes und Vorträgen – so zum Beispiel über die digitale Transformation, über die ja immerzu gesprochen wird, vor allem im Zusammenhang mit Agile, Prozessen, der Projektorganisation oder dem Finanzbereich. Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der digitale Wandel den HR-Bereich und individuelle Karrierewege verändert? Prof. Dr. Jutta Rump, Direktorin des Instituts für Beschäftigung und Employability, hat uns dies am Beispiel der „Generation Z“ – der heute zwischen 15 und 25 Jährigen – erklärt. In ihrem Vortrag sprach Frau Rump unter anderem darüber, wie sich das Verhältnis von Mitarbeitern dieser Generation gegenüber Vorgesetzten im Unterschied zur „Generation Y“ gewandelt hat (so sei „Generation Z” zum Beispiel direkter im Umgang und hinterfragt viel öfter). Interessant waren in diesem Zusammenhang auch die Fragen: Wie verhält sich die deutlich pragmatischere „Generation Z” als Kunde? Und welche Erwartungen hat sie an Arbeit und Arbeitgeber?

Um bei der „Generation Z“ zu bleiben… auch die Nachwuchsförderung kam dieses Jahr auf dem gfo-Kongress nicht zu kurz. Nachwuchskräfte aus dem Bereich Organisation und Prozessmanagement haben ihre Masterarbeiten vorgestellt, gespickt mit vielen interessanten und teilweise auch völlig neuen Themen. Zwei dieser Masterarbeiten wurden am Ende verdientermaßen mit dem „gfo-Student- Award” ausgezeichnet.

Schließlich präsentierte unsere Kollegin Katharina Hecht in einem der parallel stattfindenden Fachforen dem Publikum ein prozessbasiertes Risikomanagement – sowohl theoretisch als auch praktisch. Nach einer kurzen Einführung in das Thema Prozess- und Risikomanagement beschrieb sie einen praxisbasierten Ansatz für die Risiko- und Maßnahmensteuerung anhand eines Human Workflows.

Ob Genration Z, Nachwuchsförderung oder Risikomanagement, bei all den Diskussionen rund um das diesjährige Motto „Organisation in Bewegung“ stand immer wieder der Faktor Mensch im Mittelpunkt – und ich würde mal behaupten, dass sich rund alle 150 Teilnehmer am Ende einig waren: Bevor man in einer Organisation überhaupt etwas bewegen oder verändern kann, muss man sich zuerst mit der Firmenkultur und den Menschen auseinandersetzen. Ein schönes Fazit für den diesjährigen gfo-Kongress!

In diesem Sinne danken wir allen Teilnehmern und den Veranstaltern gfo (gesellschaft für organisation e.V.) und Management Circle für eine gelungene Veranstaltung. Bis nächstes Jahr!


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