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5 Fragen an Ed – BPM Nachhaltigkeit – Teil 2

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In Teil 1 des Interviews von iGrafx Chief Evangelist Ed Maddock mit dem PEX Network sprach er darüber, wie das vergangene Jahr die aktuellen Innovationen im Bereich BPM geprägt hat und wie wichtig es ist, einzelne Projekte mit langfristigen strategischen Zielen abzustimmen.

In diesem Segment kommen wir auf die Gegenwart zu sprechen und beantworten Fragen zur Rolle von Low-Code-Lösungen, wie BPM geschäftliche Innovationen vorantreibt und was die Zukunft für Business Process Management Lösungen bereithält.

Können Sie uns etwas mehr über die wachsende Rolle von Low-Code/No-Code-Lösungen bei der Verbesserung der Geschäftseffizienz im BPM-Kontext erzählen?

Es liegt auf der Hand, dass Unternehmen jeden Tag danach streben, agiler zu werden.  In der Vergangenheit waren IT-gesteuerte Projekte oft ein Engpass für diese Agilität.  Es gibt nur eine begrenzte Anzahl von IT-Ressourcen, die zur Verfügung stehen.  Für Unternehmen, die schneller zu einer verbesserten Unternehmenseffizienz gelangen wollen, sind diese Low-Code/No-Code-Lösungen (einschließlich RPA) daher von entscheidender Bedeutung.  Ohne eine Möglichkeit, Prioritäten zu setzen, auf die sich diese Automatisierungsaktivitäten konzentrieren sollen, wird die Automatisierung jedoch oft willkürlich und nicht an die Hauptziele eines Unternehmens gebunden.  Durch die Anwendung von Werkzeugen wie Business Architecture im Kontext einer Business Transformation Platform kann ein Unternehmen jedoch aus dem Chaos einen Sinn machen und den ROI erreichen, den es bei der Investition in diese Low Code/No Code-Lösungen erwartet hat.  Es muss also in einer breiteren Perspektive betrachtet werden.

Was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile von BPM-as-a-Service im Vergleich zur internen Entwicklung einer Plattform?

Der größte Vorteil ist die Senkung der IT-Kosten.  Sie müssen jedoch sicher sein, dass Ihr Anbieter mit Ihnen als Partner zusammenarbeitet, damit Sie so flexibel sein können, wie Sie es brauchen, und dass der Anbieter Ihnen die erforderliche Skalierbarkeit, Stabilität und Sicherheit für die bereitgestellten Lösungen bietet.

Wie trägt BPM dazu bei, die Innovation in einem Unternehmen voranzutreiben?

BPM im Sinne von Business Transformation verbindet die Punkte zwischen Strategie und Ausführung.  Ohne diese Verbindung kann man mit lokalen Automatisierungsprojekten nur sehr begrenzt vorankommen, und die Innovation ist oft das Opfer dieser lokalen Aktivitäten.  Automatisierung ist immer wichtig, aber ohne die Verknüpfung der Aktivitäten mit übergeordneten Geschäftszielen ist es sehr schwierig, sich in ein digitales Unternehmen zu verwandeln und mit „digital nativen“ Unternehmen zu konkurrieren.  Die gute Nachricht ist, dass es Tools gibt, die diese Verbindung herstellen.  Hier hat iGrafx den Unternehmen auf ihrem Weg zur digitalen Transformation wirklich geholfen.

Was können wir im kommenden Jahr im Bereich der BPM-Technologien/Software/Lösungen erwarten?

Die Pandemie hat gezeigt, wie viel Automatisierung willkürlich und mit geringem ROI betrieben wurde.  Das liegt daran, dass ein Großteil der Aktivitäten darauf abzielte, bestehende Abläufe in automatisierte Prozesse zu überführen. Den Unternehmen wird jedoch immer klarer, dass sie in das Konzept der Prozessneugestaltung investieren müssen, um das gewünschte Maß an Innovation zu erreichen.  Mit einem Verständnis für die Auswirkungen dieser Prozesse auf das Unternehmen durch die Geschäftsarchitektur können Schlüsselprozesse mit Blick auf den Kunden neu gestaltet werden, um ihm ein nahtloseres und angenehmeres digitales Erlebnis zu bieten, dass die Wettbewerbsposition der Unternehmen verbessert.  Darüber hinaus wird es in diesem Bereich immer mehr Übernahmen und Zusammenschlüsse geben, um BPM die volle Bedeutung zukommen zu lassen, die es verdient.  Es ist eine aufregende Zeit in unserer Branche!

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