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Case Study

iGrafx-for-SAP verbindet Prozessmanagement und ERP-Systeme

rpa-big

Die Implementierung neuer Prozesse oder deren Erweiterung in einer SAP-ERP-Umgebung steckt voller Tücken. Oft lassen sich eng miteinander verbundene Geschäfts- und IT-Prozesse kaum transparent betrachten, geschweige denn analysieren und optimieren. Hier setzt ein neuer Service an, den HP seinen Kunden offeriert. Kern des Angebots ist die von iGrafx gemeinsam mit HP entwickelte Lösung iGrafx-for-SAP. Diese verbindet die Vorteile der SAP-Business-Anwendungen mit den BPM-Analysemöglichkeiten von iGrafx.

Schließt die Lücke zwischen Business & IT

Der Ansatz der iGrafx-for-SAP-Lösung besteht darin, das vorhandene Repository um SAP-Objekte zu erweitern. Schließlich gibt es auch in der SAP-Umgebung eine technische Sicht auf Objekte, Transaktionen, Szenarien und andere Business-Elemente in den unterschiedlichsten SAP-Modulen und -Systemen. Durch eine Synchronisierung im Hintergrund werden diese Informationen daher mit der  iGrafx-Lösung abgeglichen und für die Modellierung nutzbar gemacht. Bestehende Organisationsmodelle, Hierarchien und Transaktionen finden sich anschließend in beiden Lösungen wieder. Auf diese Weise bekommen Unternehmen eine einheitliche Sicht auf die Geschäftsprozesse, die im Anschluss allerdings mit den dazugehörigen IT-Prozessen direkt verbunden sind. „Fachbereiche und  IT-Verantwortliche haben die gleiche Sicht auf fachliche und technische Prozesse und dadurch ein besseres und vor allem gemeinsames Verständnis der Unternehmensprozesse“, beschreibt Jörg Tischler,  Delivery Manager bei HP Enterprise Application Services, entscheidende Vorteile. „Zudem lassen sich Ist-Daten nutzen und nicht nur das, was ausschließlich in Form von theoretischen Modellen existiert.“

Potentiale

Der iGrafx Enterprise Modeler agiert dabei als Bindeglied zwischen den beiden Welten. Als Teil der iGrafx-for-SAP-Lösung bildet er das Gegenstück zum Solution Manager von SAP und übernimmt in dieser Funktion eine ganze Reihe wichtiger Aufgaben. So lassen sich damit umfassende Frameworks und Referenzmodelle erstellen, Strategien und Ziele definieren und Risiken abschätzen aber auch umfassende Berichte erstellen.

Mit diesen Informationen ist es für Business-Process-Management- und Business-Process-Analysis-Verantwortliche leicht, Prozesse, Ressourcen und Systeme eines Unternehmens mit Zielen und Strategien abzustimmen. Davon profitieren zugleich auch Bereiche wie die Qualitätssicherung, das Risiko- und Compliance-Management sowie Initiativen zur Optimierung der Unternehmensarchitektur.

Vorteile

Der modulare Aufbau der iGrafx-Produktplatte ermöglicht SAP-Bestandskunden einen schlanken Einsteig. Je nach Bedarf können einzelne Analysebereiche sukzessive ausgebaut werden. Herzstück der iGrafx-Familie ist der FlowCharter. Damit lassen sich Unternehmensabläufe komfortabel aufnehmen und grafisch darstellen. Über die anschließende Simulation mit iGrafx Process Central bis hin zur Steuerung und Analyse durch den Enterprise Modeler ist damit eine Durchgängigkeit erreicht, die das gesamte Unternehmen umfasst.

Wichtig bei derartigen Projekten sind vor allem eine frühe Einbindung von Entscheidungsträgern und eine enge und einheitliche Kommunikation mit allen Beteiligten. „Die Anzahl der ‚Request for Changes’ lässt sich so erheblich reduzieren und Nerven und Budget der Projektteilnehmer werden geschont“, so Jörg Tischler. Nach der Projektumsetzung in iGrafx-for-SAP erhöhe sich das Verständnis der Stakeholder zu Änderungen im Unternehmen und deren Auswirkungen auf Prozesse erheblich. „Viele Probleme, die mit einer SAP-Implementierung, einem Upgrade, System-Erweiterungen und funktionalen Anpassungen an Kundenwünsche zusammenhängen, lassen sich durch die Lösung sehr effizient vermeiden“, fasst Tischler die Vorteile zusammen.

 

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