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Checkliste für die Auswahl des richtigen Beratungspartners – Teil 2

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Im ersten Teil dieses Blogs stellten wir Ihnen die ersten zwei Punkte der Checkliste zur Auswahl des richtigen Partners bei der BPM Beratung. Die nächsten drei Faktoren ergänzen die Checkliste, die Sie benutzen können um Nachhaltigkeit auch in Ihrem Unternehmen erfolgreich umsetzen zu können.

3. Flexibles Business-Process-Management (BPM)-Tool. Nachhaltigkeitsdaten unternehmensweit transparent zu machen, ist für viele Organisationen die große Herausforderung in ihrem Nachhaltigkeitsprojekt. Denn zumeist liegen die notwendigen Daten als getrennte Informationsinseln in den jeweiligen Fachbereichen und müssen über unterschiedliche Ansprechpartner zusammengetragen werden. Das ist mühsam, zeitaufwändig und fehleranfällig. Noch dazu erfordert die Entscheidung, welche Information z.B. relevant für den CO2-Abdruck einer Dienstleistung oder eines Produkts ist, einiges an Expertise. Nicht nur die gewählte Route mit dem entsprechenden Spritverbrauch spielt beim Versand eines Pakets eine Rolle. Auch der Energiebedarf der IT-Server ist zu berücksichtigen, die nötig sind, damit der Fahrer seine Route optimal planen und der Empfänger sein Paket tracken kann. Genauso verursachen die Aktivitäten der Verwaltung hinter dem Paketboten CO2-Emissionen, die anteilsmäßig der Dienstleistung zuzuordnen sind – per Excel-Tabelle ein Ding der Unmöglichkeit.
Sofern Sie bereits eine BPM-Lösung im Einsatz haben – zum Beispiel im Rahmen Ihres Qualitätsmanagements, können Sie diese nutzen, um auch Ihre Nachhaltigkeitsthemen in ihre Prozesslandschaft zu implementieren und Schritt für Schritt eine zentrale Datenbasis für ihr Nachhaltigkeitsmanagement aufzubauen. Wenn Sie vor der Wahl einer geeigneten BPM-Software stehen, sollten Sie unbedingt auf ihre Customizing-Möglichkeiten achten. Können Sie das Tool ohne Programmieraufwand an Ihre spezifischen Anforderungen anpassen – und z.B. erforderliche Datenfelder selbst ergänzen? Denn das ist die Voraussetzung, dass Sie Ihre Nachhaltigkeitsstrategie damit individuell modellieren und weiterentwickeln können.

4. Vorerfasste Nachhaltigkeitsziele. Optimal ist es, wenn die Inhalte der Leitlinien und Regelwerke, nach denen Sie Ihr Umwelt- oder Nachhaltigkeitsmanagement aufbauen wollen, bereits in der BPM-Software vorhanden und entsprechende Prozesse vorkonfiguriert sind. iGrafx hat sowohl die Inhalte der einschlägigen Normen wie EMAS und ISO 14001, als auch des Deutschen Nachhaltigkeitskodex DNK fertig bereitliegen für den Import in die BPM-Software. Entscheiden Sie sich beispielsweise für den Aufbau Ihres Nachhaltigkeitsmanagements nach dem DNK, dann können Sie ausgehend von den Fokusthemen, die Sie im Rahmen Ihres Nachhaltigkeitsprojektes bestimmt haben, die für Sie relevanten DNK-Inhalte passgenau per Mausklick zusammenstellen und mit Ihren Prozessen verknüpfen. Das erspart Ihnen die manuelle Eingabe, die nicht nur mit hohem zeitlichem und personellem Aufwand, sondern oft auch mit Fehlern verbunden ist. Gleichzeitig gibt Ihnen das die Gewissheit, dass Sie auch bei DNK-spezifischen Fragestellungen rund um Ihre Software auf fachkundige Unterstützung zählen können.

5. Change Management. Ein Nachhaltigkeitsprojekt ist mit der Festlegung der entsprechenden Unternehmensziele und der Implementierung einer unterstützenden Softwarelösung nicht abgeschlossen. Um die Mitarbeiter langfristig über alle Ebenen mitzunehmen, sollten Sie auf einen Beratungspartner setzen, der Sie auf Augenhöhe und mit einschlägigen Best Practices durch den Change-Prozess begleitet. Ist das infrage kommende Beratungsunternehmen dazu bereit, Ihnen zu helfen, Ihre Nachhaltigkeitsziele im Unternehmen zu verankern und im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses auszubauen? Oft geben Referenzkundenberichte Hinweise auf den Umfang und die Vorgehensweisen bei Consultingprojekten.

Welche Fragen und Themen rund um nachhaltige Unternehmensprozesse beschäftigen Sie in Ihrem Businessalltag? Verraten Sie es uns doch im Kommentarbereich oder kontaktieren sie uns.

Über den Autor:

Stephan Gindert
Manager bei Cofinpro AG
www.cofinpro.de

 

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